Christoph Rode

Rodes Motive setzen sich aus dem deutschen Interieur, sowie deren Alltagsgegenstände zusammen. In verfremdeten Raum- und Landschaftssituationen werden die Motive verortet, die wiederum an eine bühnenhafte Rauminstallation erinnern.

Ein abarbeiten seiner selbst und dessen Umgebung findet dabei nicht statt, vielmehr sucht der Maler seine Inspirationen zum Beispiel in Reproduktionen, Zeitungen, Geschichtsbüchern oder auch Filmen. Dabei benutzt er überwiegend Bildmaterial aus dem ostdeutschen bzw. osteuropäischen Raum, die zeitlich von 1950 bis 1990 reichen. Meist existiert eine Idee als Anlass für ein Bild, diese wird aber eher subtil in die Arbeit integriert.

Politische oder alltagsbezogene Themen sollen dabei nicht behandelt werden. Es sind eigene geschlossene Bilderwelten, die gelegentliche Datierungen, zum Beispiel durch bekannte Möbel oder auch Kleidungsstücke zulassen, aber letztendlich nicht die gezeigte Zeit versinnbildlichen. Die benutzten Materialien, Gegenstände und scheinbar typischen Raumaufteilungen stellen eine Verfremdung in einer vielleicht gewohnten Situation dar.

Es ist die Suche nach einer lauten Stille in einem Raum.

Der im Gedächtnis gebliebene Geruch von altem Interieur oder auch Teppichen, die Haptik von alten Strukturtapeten oder Stoffen geben dem Maler Elemente für sein Szenario. Rode reizt die Gegenüberstellung oder ein nicht nachvollziehbarer Dialog, der nur als gelungen gilt, wenn ungeklärte Fragen im Raum stehen und er selbst sie nicht beantworten kann.

 

Rode’s motifs are composed of the German interior, as well as their everyday objects. In alienated spatial and landscape situations, the motifs are located, which in turn are reminiscent of a stage-like installation space.

A working off of himself and his environment does not take place, but rather seeks the painter’s inspirations, for example, in reproductions, newspapers, history books or films. In doing so, he mainly uses graphic material from the East German or Eastern European region, which range from 1950 to 1990. Usually an idea exists as a reason for a picture, but this is rather subtly integrated into the work.

Political or everyday topics should not be treated. It is their own closed picture worlds that allow occasional dating, for example, by known furniture or garments, but ultimately not symbolize the time shown. The used materials, objects and seemingly typical room layouts represent an alienation in a possibly familiar situation.

It is the search for a loud silence in a room.

The memory of an old interior or even carpets, the feel of old textured wallpaper or fabrics give the painter elements for his scenario. Rode teases the juxtaposition or an incomprehensible dialogue, which is only successful if unresolved questions are in the room and he himself can not answer them.

 

VITA

1984 in Berlin-Marzahn geboren
2004-2006 Ausbildung zum Grafik-Designer
2007-2010 Grafiker University of Management an Communication
2010-2015 Grafiker
seit 2007 freier Maler, lebt und arbeitet in Berlin

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)

SE: Solo Exhibition, GE: Group Exhibition, AF: Art Fair

2018

GE, Hamburg, Galerie Greskewitz & Kleinitz „Into the wild – Landscape Revisited“
GE, Leipzig, Galerie Jahn „Massenabfertigung“
AF, Köln, „Discovery Art Fair 2018“
AF, München, „Stroke Art Fair 2018“
AF, Hamburg, „Affordable Art Fair Hamburg 2018“

2017

AF, Brüssel, „Affordable Art Fair Brussel 2017“
AF, Völklingen/Saarbrücken (UNESCO Welt Kulturerbe), „UrbanArt Biennale 2017“
GE, Berlin, Alte Münze, „What the Weekend is Gallery 2“
AF, Dornbirn, „Art Bodensee 2017“
AF, München, „Stroke Art Fair 2017“
AF, Hamburg, „Affordable Art Fair Hamburg 2017“

2016

GE, Berlin, URANIA-Haus, „XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz”
SE, Berlin, AMgallery Berlin, Serie „Zirkus Maximus“
GE, Berlin, Urban Spree Gallery, „What the Weekend is Gallery“
GE, Dessau, Heise Kunstpreis „begehren“
GE, Leipzig, 4th ArtWalk „The Sound of Urban Mirrors“
GE, Leipzig, CITY CRASH 7 „Urbanes Festival für Kunst und Kultur“
GE, Hamburg, „Affordable Art Fair Hamburg 2016“

2015

GE, Berlin, Galerie Westphal, Future Voice „for Kids with Love“
GE, Magdeburg, JVA Magdeburg, „die neue Sinnlichkeit 2015“
GE, Halle, Galerie am Domplatz, „Artist for Refugees”

2014

SE, Berlin, Art und Weise Berlin, „Und ich mag doch meinen Rummel immer noch“
SE, Berlin, Art und Weise Berlin, Serie „Zirkus Maximus“
GE, Berlin, Museum für Kommunikation Berlin, Future Voice „for Kids with Love“
SE, Berlin, Art und Weise Berlin „Zirkus Maximus“

2013

GE, Berlin, Art und Weise Berlin
SE, Berlin, Art und Weise Berlin, „Und ich mag doch meinen Rummel“
GE, Berlin, ECC Kreativstadt Weißensee „Open Studios 2013“

2012

GE, Nürnberg, Große Kunstaustellung 2012/BBK Nürnberg, Nordostpark
GE, Berlin, SEZ Berlin, Urban Art „Silence is a lie“

2011

SE, Berlin, Galerie Studio 54, Serie „Humanoid”
GE, Neuhardenberg (Schloss Neuhardenberg), „Brandenburgischer Kunstpreis 2011“
GE, Dresden/altes Wettbüro und Teplice/Bozak Club, „Optische Anstalt 1“

2010

GE, Berlin, Galerie Studio 54
SE, Berlin, Galerie Studio 54, Serie „Mensch im Licht”

2009

SE, Berlin, Sanatorium, Serie „Rooms”

erinnert nicht Veflucht noch mal
Öl auf Leinwand (80cm x 100cm)
Berlin 2017

das Abendrot auf weißen Tüchern
Öl auf Leinwand (120cm x 100cm)
Berlin 2017

Kommando Pinke Banane
Öl auf Leinwand (135cm x 155cm)
Berlin 2017

Daddy come Home
Öl auf Leinwand (135cm x 155cm)
Berlin 2017


Mallorca Sonnenbank Flavour
Öl auf Leinwand (135cm x 155cm)
Berlin 2017