EIN MOSAIK AUS 35.000 FLIESEN

Wandmosaik / im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs der Stadt Meißen / 2018 / Robert Czolkoß, Philipp Eichhorn und Christoph Rode

Im Wesentlichen fokussiert die Gestaltung des Durchgangs zum Neumarkt die Geschichte und die handwerkliche Tradition von Meißen. Dies wird zu einem durch die Wahl der Motive und zum anderen durch die Umsetzung in Form von einem Mosaik erreicht. Die Motive des Zeitstrahls beginnen mit einer der ersten kartografischen Darstellung der Stadt Meißen und endet mit der Ansicht des Doms  zu Meißen. Weitere Motive, wie eine Darstellung von August dem Starken und eine Weinrebe bilden das Gesamtbild der Chronologie. Das Mosaik besteht aus ungefähr 35000 quadratischen, matten Fliesen der Firma Agrob Buchtal. Durch die quadratischen Fliesen erreicht das Gesamtbild einen gewissen Grad der Abstraktion, der zur Folge hat, dass sich die bekannten Motive in ihrer Darstellung auflösen, beziehungsweise unkenntlich gemacht wurden. Dadurch ist ein größerer Interpretationsspielraum gegeben. Die ausgewählten Blautöne der Fliesen sind eine Anspielung an die malerischen Gestaltungen aus der Porzellanmanufaktur und der Stadt Meißen, außerdem soll die Farbe das Edle hervorheben. Der Kontrast zu dem Blau bildet ein Farngrün. Welches wiederum eine  Assoziation an einer Landschaft hervorrufen kann.